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(UN)WRITTEN (RE)WRITTEN 26.1.2013 - 17.3.2013

 

(UN)WRITTEN – (RE)WRITTEN

Farkhondeh Shahroudi, Azin Feizabadi

Ausstellung vom 26.1.2013 bis 17.3.2013

Vernissage: Freitag, 25. Januar 2013, 18 Uhr

1990 emigrierte die Künstlerin Farkhondeh Shahroudi mit ihrem damals siebenjährigen Sohn Azin Feizabadi, der inzwischen als Künstler und Filmemacher in Berlin lebt, aus dem Iran nach Deutschland. Die Ausstellung bringt die Arbeiten der beiden Künstler in einen Dialog.
Farkhondeh Shahroudi, die seit 2008 in Neukölln lebt, zeigt Installationen, Textilobjekte, Masken und Bücher, mit denen sie Unterbewusstes in künstlerische Bilder transformiert. Oft näht sie Zeichen auf ihre Objekte, die an persische Schrift (Farsi) erinnern, aber nicht wirklich lesbar sind. Es geht der Künstlerin darum, im Betrachter Assoziationsketten zu Themen wie Verlust von Heimat, Sprachlosigkeit, Verletzung, aber auch zu Sehnsucht nach Geborgenheit und Heilung hervorzurufen.
Ein Teil der Ausstellung widmet sich der medialen Verwertung einer Schablone, die Azin Feizabadi für eine Streetart-Aktion als Hommage an seine Mutter entwickelte, die während der iranischen Revolution auch Graffiti sprühte. Gezeigt werden außerdem Film- und Videoarbeiten Feizabadis aus dem fortlaufenden Projekt „A Collective Memory“, das 2009 als Antwort auf die sozio-politischen Veränderungen in Iran und im Mittleren Osten entstand und eine assoziative Art der Aufzeichnung von Geschichte vorschlägt.

Text: www.kultur-neukoelln.de